Der Sturm

 

 

 

ich schwimm´ im Nichts und versuche nicht unter zu gehn` 

es ist kein Land zu sehn`, weit und breit kein Land zu sehn` 

glaub´ ich nur zu schwimmen, sinke ich schon wie ein Stein? 

muss ich mich ergeben?, vielleicht soll es so sein 

 

ich steh´ mitten im Sturm 

doch alles um mich rum 

is´ still und mein Herz so schwer 

Sturm und Stille sind nicht greifbar 

als wird ein Traum leer 

und all die Angst wahr 

 

schau´ von ganz unten in die Sterne 

um nur noch einmal nachzufragen 

seh´ meine Flügel wie Zunder brennen, jeder Halt in weiter Ferne 

dann hör´ ich die Sterne sagen, wie konntest du es wagen? 

 

es wird nicht aufgegeben 

und wieder stell´ ich mich entgegen 

es wird nicht aufgegeben 

und nochmal stell´ ich mich entgegen 

und lass´ es alles machen was es will 

so oft und lange wie es will

ich lass es zu und langsam lässt es mich los